Handwerklicher Ziegenkäse & Garrotxa-Käse
Die cremige Textur und milde Ziegenmilchsäure harmonieren herrlich mit feiner Perlage und Zitrusfrische. Thymiannoten spiegeln die Hochgebirgsweiden wider.

- Trepat-Stil
- Trepat Schaumwein Brut Nature oder Gastronomie-Rosé
- Temperatur
- 9 - 11 °C
Ein Ziegenkäse mit weißer Edelschimmelrinde ist milchig, salzig und etwas scharf. Garrotxa, gepresst, mit grauer Rinde, ist trockener und kräutriger. Beide tragen Milchfett. Ein Rotwein mit neuem Holz deckt sie zu. Die Platte braucht Säure und, wenn der Käse jung ist, eine Perlage, die putzt.
Trepat-Rosé ist leicht, frisch und fruchtig, mit Erdbeere, Zitrus und Blüte, und einer Säure, die die Sorte behält, weil sie spät reift. Der Körper ist fein. Tannin, im Rosé fast abwesend, kämpft nicht mit dem Milcharm. Rote Frucht folgt der Süße der Milch, ohne den Teller zum Nachtisch zu machen. Kräuternoten — Thymian, Rosmarin — treffen das Kraut im Hirtenkäse. Ein Trepat-Schaumwein, ohne Haus oder Methode zu nennen, tut dasselbe mit der Perlage: er schneidet das Fett und lässt den Mund rein.
Der Stil ist ein gastronomischer Rosé bei 9–11 °C oder ein kälterer Brut Nature bei 6–8 °C. Der trockenere Garrotxa nimmt auch einen kühlen jungen Roten an, um 13 °C, weil er etwas mehr Körper hat als der Rosé und das Tannin fein bleibt. Rosé und Schaumwein nicht dekantieren: Perlage und Zitrus ziehen ab.
Tipp: ein Faden Rosmarinhonig und ein paar geröstete Walnüsse. Süß und salzig treffen sich, und die Säure des Weins hindert den Honig, den Mund zu belegen. Ein Weißweinglas, keine enge Flöte, wenn man die Frucht riechen will.


